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Alltag ohne Auto – Im Laufschritt unterwegs

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Ein Alltag ohne Auto

Wer sich das Lesen ersparen möchte kann das Thema auch gerne per Video ansehen.

Zum Video: https://youtu.be/TQartM6rtaM

Wir selbst besitzen ein großes Auto. Unseren selbst ausgebauten Sprinter. Mit diesem können wir nicht mal schnell in die Stadt fahren und in einer engen Kasse parken. Darum machen wir sowas auch nicht. Sicher erfordert es einiges an Planung und eventuell auch Kompromissen wenn man als Familie mit Kindern nur ein Auto besitzt.

Darum erledigen wir vieles per Rad oder eben auch zu Fuß. Ich selbst lasse mich sehr gerne als Muli einspannen und besorge was ich tragen kann auch gerne im Laufschritt. In diesem Beitrag möchte ich kurz auf die Vor- und Nachteile eingehen welche ich bei diesem sehr individuellen Thema für mich erkannt habe.

Wind und Wetter

Natürlich ist man beim Laufen dem Wetter ausgesetzt. Aktuell im Februar ist dies meist feucht, kalt und windig ist eh eh immer in Kiel. Grundlegend ist mir das egal. Gute Laufbekleidung hilft mir dort.*

Doch wenn ich nun zur Arbeit laufe komme ich dort nicht nur verschwitzt sondern auch ggf. dreckig und nass an. Hier ist auch gleich das erste „Problem“. Habe ich die Möglichkeit an meiner Arbeitsstelle zur duschen? Dies wäre natürlich von Vorteil denn ich vermute stark das viele einen Beruf ausüben bei dem es nicht egal ist ob man zuvor unmittelbar Sport getrieben hat. Fällt diese Möglichkeit der Körperhygiene weg bedeutet dies für viele schon das Aus zu Fuß zur Arbeit zu laufen. Viele weichen auf das Fahrrad aus. Dies ist nicht nur schneller sondern auch meist weniger schweißtreibend.

Alltag ohne auto

Der Zeitfaktor

Je nachdem wie weit die Arbeitsstelle vom Wohnort entfernt ist geht einiges an Zeit drauf um zur Arbeit zu laufen. Wenn ich täglich zur Arbeit laufen würde dann wären dies lockere langsame GA1 Läufe. Dies gibt mir einen zusätzlichen Trainingsreiz und ich überlaste mich nicht so schnell. Dafür benötige ich aber auch mehr Zeit um den Arbeitsweg zurückzulegen. Habe ich die Zeit? Stehe ich dafür früher auf? Demnach ist es auch abhängig ob die Arbeitsstelle 5 oder 15km von zu Hause entfernt ist. Wenn ich von 10km ausgehe wären dies bei mir zu Fuß laufend grob 50-55min. Per Rad dauert es  knapp über 30min. Grob gerechnet. Wobei das Radfahren dann eine Dusche vor Ort ersparen würde.

Der Geldbeutel freut sich

Der Anschaffungspreis eines Autos weicht natürlich deutlich von dem Preis eines Laufoutfits ab. Hinter diesem Link findet ihr meine Amazon-Storefront. Dort habe ich viele Laufartikel und Laufequipment gespeichert welches in nutze*.

Ein Fahrrad siedelt sich wohl dazwischen ein, ist jedoch wenn man die Unterhaltskosten gegenüber einem Auto betrachtet deutlich günstiger. Hier lässt sich also viel Geld sparen wenn man auf den Komfort verzichtet. Natürlich kann man auch mit dem ÖPNV fahren. Dieses Szenario lasse ich aber links liegen da ich kaum mit. Bus/Bahn fahre. Da laufe ich lieber.

Packesel ahoi!

Einen Kasten Bier schleppt sich mühselig. Zu Fuß ist das sicher eine qual diesen kilometerweit tragen zu müssen. Der Kasten würde wohl leer zu Hause ankommen um Gewicht zu sparen. Das transportieren schwerer Lasten ist demnach nicht einfach und oft einer Herausforderung oder schlichtweg nicht möglich. Dennoch erfreue ich mich über die Möglichkeit einen Brief schnell von A nach B zu transportieren. Das geht immer Mal schnell, spart Zeit und auch Porto. Da zahlt sich der Laufrucksack aus und erweist auch fernab vom eigentlichen Einsatzgebiet seine treuen Dienste. Ein aktuelles Video zu meinem derzeitigen Laufrucksack findet ihr bei YouTube.

Zusätzliche Trainingskilometer

Für mich der reizvolle Faktor beim pendeln zu Fuß. Wenn man davon ausgeht 5x in der Woche den Arbeitsweg auf dem Hin-  und Rückweg zu Fuß zu bestreiten kommen dort sicher ein paar Kilometer zusammen. Natürlich ist auch hier der Faktor Zeit entscheidend. Beträgt der Arbeitsweg 3 oder 13km pro Strecke? Denn ich würde diese Pendelei im Grundlagenausdauerbereich 1 absolvieren. Gerade wenn man diese Wegstrecke zusätzlich zum Lauftraining absolviert ist hier die Gefahr eines Übertraining natürlich gegeben. Darum meine Empfehlung sich beim pendeln nicht stressen zu lassen und es genießen den Arbeitsweg im Laufschritt absolvieren zu können.

Alternativen?

Das Rad ist für viele natürlich eine schnelle und auch weniger schweißtreibende Alternative zum Laufen per Pedes. Für 10km benötige ich bspw. knapp über 30min. Zu Fuß bei moderatem Tempo wäre ich eher 50min unterwegs ohne die Duschzeit miteinzubeziehen. Natürlich kostet ein Rad wieder ein paar Groschen mehr. Helm, Licht, Schutzbleche, Regenhose um nur ein paar Dinge zu nennen.*

Fazit

Wenn man die Möglichkeit hat sollte man diese dosiert nutzen. Ich sehe ein großes Plus darin zur Arbeit zu Laufen. Man ist/wird wach. Die Gesundheit wird es einem danken und nach einem stressigen Arbeitstag könnte man sich den Ärger von der Seele laufen. Gerne auch mit der richtigen Musik um in den Feierabend zu Laufen. Natürlich besteht immer ein Risiko es zu übertreiben oder zuviel Kilometer pro Woche zu laufen. Daher würde ich empfehlen sich langsam an das Pendeln zu Fuß zu gewöhnen. Ich selbst befinde mich im Homeoffice und mein „Arbeitsweg“ beträgt weniger als 20m. Daher fällt für mich diese Option derzeit flach. Hat auch seine Vorteile. 😀

*Alle gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links.

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